Bisher hat die typische Hollywood-Formel "Chaosduo" immer sehr gut funktioniert. Egal ob in Filmen wie "Rush Hour", "Lethal Weapon" oder "Last Boy Scout", jedesmal gab es ein Feuerwerk mit viel Action und flotten Sprüchen. "Drive" reicht zwar nicht ganz an seine großen Vorbilder heran, bietet aber dennoch ein kurzweiliges Filmvergnügen bei dem es eigentlich nie langweilig wird. Trotz der dünngehaltenen Story, (dient wirklich nur dazu um die nächste Actionszene anzukündigen) um sie mal kurz anzudeuten; Weißer Supercop (Marc Dacascos) und farbiger Herumtreiber (Kadeem Hardison) kämpfen zunächst unfreiwillig gegen ein Drogenkartell, muss man dem Film ein großes Kompliment machen. Noch nie habe ich in einem einzigen Actioner so viele spektakuläre und atemberaubende Martial-Arts und Stunt Einlagen gesehen. Marc Dacascos ("Crying Freeman", "The Base") setzt hier wirklich Maßstäbe und man fragt sich nach einiger Zeit: "Ist das wirklich ein Mensch aus Fleisch und Blut?" Also Leute, wer über die 08/15 Handlung hinwegsieht, wird an den furios choreographierten Actionszenen seine helle Freude haben.
Fazit: Definitiv nicht für anspruchsvolle Cineasten geeignet.