Review

Dem chinesischen Agenten Toby Wong (Mark Dacascos) wurde ein Chip in den Körper eingesetzt der ihn zu einem Superkämpfer macht. Auf einem Containerschiff reißt er in die USA ein um diesen Chip einer Firma für 5 Millionen Dollar zu verkaufen. Jedoch wird er entdeckt und muss sich auf seiner Flucht mit dem Songschreiber Malik Brody (Kadeem Hardison) zusammentun.

"Drive" ist ein Film mit einer für B-Actionfilme typisch abtrusen und absolut belanglosen Story. Doch aus diesem Grund schaut man sich auch nicht solch einen Film an. Denn womit der Film punkten kann sind ganz klar seinen Actionszenen. Die Martial-Arts Fights wurden einfach genial choreografiert und gehören klar zum Besten was ich in diesem Genre bisher gesehen habe. Dacascos tritt seine Gegner reihenweise aus dem Bild in einem unglaublichen Tempo und mit perfekten Kampfeinlagen. Auch Pyrotechnik sowie Schießereien wurden sehr gut umgesetzt, wobei die Schießereien mit einer guten Mischung aus Härte und Humor daherkommen. Hier schlägt das Herz jedes Actionfans höher.

Schauspielermässig ist der Film auch recht ansehnlich, zumindest für B-Verhältnisse. Mark Dacascos (Crying Freeman) spielt so gut es geht, aber er ist sowieso eher für die Kampfszenen da. Kadeem Hardison bringt den nötigen Schwung sowie viel Situationskomik in den Film. In einer Nebenrolle taucht sogar Brittany Murphy (8 Mile, Sin City) als verrückte Motelbesitzern auf und kann für einige Lacher sorgen. Unter den Bösewichten kann zwar keiner wirklich hervorstechen, aber sie sind schließlich sowieso nur Kanonenfutter also kann man hier ein Auge zudrücken.

Zusammenfassend gesagt ist "Drive" ein Film mit einer kaum zu erkennnenden Handlung, der aber geniale Actionszenen und Fights gepaart mit viel Witz zu bieten hat. Trotz Überlänge ein spaßiger Film der keine Langeweile aufkommen lässt und für B-Verhältnisse sehr gelungen.

Details
Ähnliche Filme