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Verglichen mit Katherine White ist selbst Jack the Ripper ein Weisenknabe. Bis zu ihrer Hinrichtung hat sie es auf die stolze Zahl von 20 Morden gebracht. In der Hoffnung auf eine gute Story reist Beth Chandler in Katherines Heimatstadt Oldfield - einen Ort, der es aufgrund seiner berüchtigten Verbrechen zu recht zweifelhafter Berühmtheit gebracht hat. Von Katherines Onkel Julian erfährt Beth, dass die Stadt bis ins Mark von der Macht des Bösen durchdrungen ist. Berichte von Massakern, Kannibalismus, Totenbeschwörung, düsteren Kulten und Voodoozauber füllen die Annalen Oldfields, die mit Blut auf Menschenhaut niedergeschrieben sind. Erst nachdem Julian Beth die ganze grausame Wahrheit über den Ort des Bösen offenbart hat, kommen ihm Zweifel. Ist ihr Interesse wirklich nur journalistischer Natur ? Ist das überhaupt alles noch natürlich?
 

Die Nacht der Schreie ist ein reiner Episodenfilm, bestehend aus insgesamt 4 Geschichten die von einer Rahmenhandlung grob zusammengehalten werden. Die Qualität der Ministories ist dabei sehr wechselhaft und wird mit jeder Episode immer ein wenig schlechter. Den Host der Rahmengeschichte übernimmt der gute alte Vincent Price, der aber leider ziemlich verschenkt wird, da er sich im wesentlichen darauf beschränkt die jeweils nächste Geschichte anzusagen. Der Film ist leider auch in der deutschen Version nicht uncut, sondern hat an einigen Stellen leider merkliche Lücken. So hält sich der Blutteil leider sehr in Grenzen und der Film driftet mit jeder Minute mehr in Langeweile ab. Schade Vincent, auf deine letzten Tage hättest du bessere Engagements verdient.
4/10

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