James Bond (Roger Moore) sieht ganz schön alt aus. Der Großindustrielle Max Zorin (Christopher Walken) will Silicon Valley fluten, um die Vormachtstellung auf dem Weltmarkt für Mikrochips zu haben. Konkubine May Day (Grace Jones) auch...
Bond, die Vierzehnte (Roger Moore 7/7). Der Letzte mit Roger Moore, der hier schon so verdammt alt aussieht, man möchte ihm am liebsten einen Sitzplatz im Bus anbieten. Trotzdem fährt Bond hier noch lässig Snowboard und reitet ein Pferd. Bond hängt so ähnlich wie Arnie in TERMINATOR 3 an der Leiter eines fahrenden Feuerwehrautos. Wow, voll der Action-Opa.
Mit Gegenspieler Max Zorin steht seit langem endlich wieder ein charismatischer Superschurke ins Haus. Zorin ist nicht nur Computergenie und größenwahnsinniger Pferdezüchter, er hat sogar seinen eigenen Zeppelin. Dieser spielt im Showdown eine große Rolle, wenn er sich in der Golden Gate Bridge verheddert. Auch Grace Jones als May Day, die Assistentin des Bösen, kommt irre gut. Zwar nicht schauspielerisch, aber sie ist einfach eine kesse Type und Kampfamazone. Sie killt einen Kerl mit einem Angelhaken und man sieht ihren blanken Arsch. Bond hat natürlich was mit ihr. Eh klar.
Der Streifen hätte das Potenzial zum Kracher gehabt. Aber ab der zweiten Hälfte kackt er ab. Grund dafür: Wie so ziemlich jeder Bond ist auch IM ANGESICHT DES TODES um 40 Minuten zu lang. Unnötige Storyauswüche und ein hilfloses Blondchen als Bondgirl killen den Vibe. Es wird richtig langweilig. Die Rettung kommt erst im Finale hoch über der Golden Gate Bridge.
Bösewichte: Max Zorin (Christopher Walken), May Day (Grace Jones)
Bond-Girls: Stacy Sutton (Tanya Roberts)
Weiber flachgelegt: 3
Autos: Rolls Royce
Gadget: Ring mit Fotoapparat, Wanzenfinder-Rasierapparat
Schauplätze: Paris, San Francisco
Intro: Neonnagellack, Schwarzlicht-Make-up
Song: "Dance Into The Fire" von Duran Duran
Body Count: 62
Fazit:
Gerade noch so ein relativ unpeinliches Abdanken von einem den Zenit überschritten habenden Roger Moore. Dank Christopher Walken und Grace Jones sehenswert.