Natalie Portman im Kampf gegen ein totalitäres System
Story:
Im England einer nicht allzu fernen Zukunft ist ein totalitäres System an der Macht, das Medien sowie das öffentliche Leben kontrolliert. Einzig und allein ein maskierter Unbekannter (Hugo Weaving), der sich selbst nur "V" nennt, kämpft mittels diversen Anschlägen gegen das System an. Bei einem dieser Aktionen läuft ihm Evey (Natalie Portman) über dem Weg, die er zunächst mal aus einer brenzligen Situation rettet und sich schließlich ihm anschließt, um den Kampf weiterzuführen...
Mal wieder eine Comicverfilmung (wusste ich übrigens gar nicht, bis ich das DC-Comics Logo sah), zur Abwechslung mal mit einem eher ernsthaften Hintergrund. Ist prinzipiell auch gar keine schlechte Idee, schließlich gab's in den letzten Jahren genug Zelluloidverwurstungen, die sich eher an junges Publikum richten.
Nur leider scheitert dieses Vorhaben - wie schon desöfteren - an der eher bescheidenen Umsetzung. Etwas mehr als 2 Stunden dauert der Film und dass es bei einer solchen Laufzeit ja nicht permanent zur Sache gehen kann, ist ja klar, es muss ja auch eine Geschichte erzählt werden. Leider verlässt sich der Film dabei zu sehr auf teils extrem schwülstige Dialoge (ob das nur in der deutschen Synchro der Fall ist vermag ich nicht zu sagen), die die ganze Chose streckenweise arg zähflüssig erscheinen lassen ("Highlight" dabei sicherlich: "Was ist schon eine Revolution ohne Tanz"...).
Schade eigentlich, denn an anderen Stellen kommen auch Dialoge zum Einsatz, denen man interessiert zuhören kann und die Story auch vorantreiben. 90 Minuten mit etwas höherem Actionanteil (der dafür aber wenigstens gewalttechnisch annehmbar ausgefallen ist) hätten locker gereicht!
6 von 10 Punkten