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Staffel 2 - The Washingtonians

Mike Franks zieht mit seiner Familie in das Haus seiner gerade verstorbenen Mutter, um den Haushalt aufzulösen. Dabei stösst er auf ein dunkles Geheimnis der amerikanischen Geschichte, was zur Folge hat, dass er und seine Familie von einer Geheimgesellschaft bedroht werden, die eben dieses Geheimnis zu wahren sucht.

Es kommt nicht oft vor, dass Drehbuch, Regie und Besetzung Hand in Hand gehen und einen Film schaffen, der wie aus einem Guss, sprich einfach perfekt ist. Und noch seltener kommt es vor, dass dies im Rahmen einer Fernsehserie passiert. Selbst innerhalb einer so guten Serie wie "Masters of Horror", sticht die Episode "The Washingtonians" als besonders unterhaltsam, besonders atmosphärisch und aussergewöhnlich grotesk heraus.
Ohne zuviel verraten zu wollen, haben wir es hier mit einer Politsatire zu tun, die aber gleichzeitig als Verschwörungsthriller, wohltuend altmodischer Grusler und Horrorgroteske funktioniert. Dass keine dieser Ebenen verloren geht und dass man sehr schnell in die Geschichte hinein gezogen wird trotzdem ziemlich bald klar ist, dass dies alles mit einer ordentlichen Prise Humor zu nehmen ist, liegt an der wundervollen Zusammensetzung des Ensembles (und ich beziehe hier Kamera, Beleuchtung, Kostümabteilung und Special Effects mit ein).

Für mich ist "The Washingtonians" die mit Abstand beste, vielschichtigste und unterhaltsamste Episode der "Masters of Horror"-Reihe bisher (sogar noch vor dem Meisterwerk "Cigarette Burns"). Von mir gibt es 10/10 Punkten.
Und bereitet Euch auf ein Ende vor, dass Euch nicht nur staunen, sondern auch nochmal ordentlich über das soeben Gesehene nachdenken lässt.

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