Argentos Story Jenifer hat es in sich und ist m. E. eine der besten in dieser ersten Staffel.
Was hier geboten wird, überschreitet nicht nur einmal die Grenzen des guten Geschmacks, sondern lotet ebenfalls die Toleranzbarrieren des Zuschauers aus.
Da werden in einer Direktheit und Detailliertheit Gewaltakte und Sexakte gezeigt, dass ich mich ernsthaft fragte, wie so eine Story über die prüden amerikanischen TV-Schirme flimmern konnte?
Jenifer (mit einer sehr eigenwilligen Schreibweise) ist nicht nur ekelhaft hässlich anzusehen, sondern ebenfalls sexy (halsabwärts), gleichzeitig mitleiderregend und hassenswert.
Niemals zuvor empfand ich so eine Ambivalenz bei einer Horrorfigur.
Spannend ist das, was hier erzählt wird.
Schwarzhumorig ist es ebenfalls.
Und spätestens wenn Katzen, Kinder und dauergeile Teenies Jenifers Weg kreuzen, dann zuckt selbst der Splatterfan im Fernsehsessel hoch.
Es ist kurz, heftig und grauenhaft splattrig, was hier so gezeigt wird.
Die Schlusspointe sitzt an der richtigen Stelle!
Fazit:
Unbedingt ansehen!
Was hier zu sehen ist, wird Euch wirklich überraschen!
Eine hervorragend inszenierte Geschichte einer fatalen Abhängigkeit mit der wohl abscheulichsten und gleichzeitig erotischsten Horrorfigur der Schockerfilmgeschichte ... naja ... ich meine natürlich halsabwärts ... ehrlich!