Hallo mal wieder! Wie angekündigt hier das abschließende Review zur 2. Staffel der "Masters of Horror" Reihe.
We all scream for ice cream
Der amüsante Name der Episode lässt schon darauf schließen: Bei "We all scream for ice cream" geht es um ...? Ja, genau, mordlüsterne Clowns, gewalttätige Jugendliche und - eins, zwei Freddy kommt vorbei - Kinder die in ihren Träumen beihilfe zum Mord begehen.
Ach ja, um Eiscreme gehts auch.
Vor vielen Jahren haben einige pubertäre Jünglinge bei einem schrecklichen Unfall den kinderlieben Eisverkäufer im Clownskostüm (William Forsythe, der nun schon das zweite mal in dieser Staffel auftaucht) umgebracht. Heute ist er zurückgekommen um mit Hilfe der Kinder der damaligen Übeltäter schreckliche Rache zu üben.
Halt mal: Kinder, Rückblenden in die 60er Jahre, böse Clowns ... hör ich da jemanden "Es" schreien? Ja, "W.a.s.f.i.c." (was ´ne bescheuerte Abkürzung) ist die Verfilmung einer Kurzgeschichte - allerdings keine des (ehemaligen) Meisters King. Originell ist dennoch was anderes.
Trotzdem ist (Mist!) "W.a.s.f.i.c." eine recht stimmungsvolle, wenn auch außerordentlich harmlose Episode mit einigem an unfreiwillgem Humor (oder sollte das Ende beabsichtigt sein?), die im Rahmen der Serie ganz gut zu gefallen weiß und wenigstens eine (aber auch wirklich nur eine) schmoddrige Szene (ob das Melting-Genre hier einen neuen Vertreter gefunden hat?) zu bieten hat.
Nett, aber eben leider nicht mehr - achja, der Protagonist wirkt so schmierig und unsympathisch, dass ich schon eher mit dem Clown mitgefiebert habe.
(6,5/10)