Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt!
Nach filmischen Fehlzündern, wie Pro-Life, Valerie on the stairs und We all scream for Ice Cream, kommt mit The Black Cat endlich ein wenig Schwung in die bisher flügellahme zweite Staffel der MoH-Serie.
Mit der Vermischung von realen Ereignissen aus dem Leben Edgar A. Poes mit fiktiven Elementen, die ihren Ursprung im Alkoholismus der Hauptfigur haben, lässt Stuart Gordon eine nette Gruselstory ins Rennen gehen, die gerade zum Ende hin noch einen "Überraschungs-"Punkt hinzu bekommt.
Das Setdesign ist stimmig und wirkt fast wie in den alten legendären Filmen der englischen "Hammer Studios".
Die Darsteller lassen keine Wünsche übrig und spielen ihre Parts routiniert und bisweilen mit sehr viel nachfühlbarer Emotion.
Horror gibt es auch - und Ekel ...
Wer allerdings ein Gore- und Splatterbad nach Gordon'schem Rezept erwartet, wird enttäuscht in die Glotze schauen.
Das Grauen ist hier besonderer Art und bis auf einen detaillierten Axthieb und widerwärtiger Blutspuckerei eher seelischer Natur.
Die Storyline ist wirklich gut geraten und hat einen überraschenden Schluss.