The Washingtonians 8/10
Homecoming war eine derbe und bitterböse Politsatire der ersten Staffel MoH.
The Washingtonians tritt hier eindeutig das Erbe an.
Die Storyline ist sehr interessant und fesselnd konzipiert.
Das Geschehen rutscht im Verlauf der Geschichte immer mehr ins Satirische bzw. Groteske ab. Dabei wird recht intelligent und auch frech vorgegangen.
Hat die Episode den US-Amerikanern wirklich Horror-Spaß bereitet?
Es gibt herrlich absurde Szenen und so manches krasse Detail zu beäugen. Die kleinen Splattereinlagen zum Ende hin sind dermaßen überzeichnet dargestellt, dass sich ein amüsantes Schmunzeln beim geneigten Horrorfan einstellt.
Im Verlauf der kurzweiligen Episode fragte ich mich immer wieder, wie weit wird die Satire noch vorangetrieben.
Spätestens in der letzten Filmminute wußte ich es dann, wenn "China-Fast-Food-Delivery"-Mann an der Tür klingelt, während er die amerikanische Nationalhymne pfeift.
Ach ... und das ist dann noch diese besondere Dollarnote - voll der Brüller.
Fazit:
Bitterbös rabiate und gewollt unsensible Politsatire, die dem einen oder anderen Zuschauer übel aufstoßen kann.
Wer eine üblich arrangierte Horrorstory erwartet, wird genau so entsetzt sein wie so manch amerikanischer Historiker.