Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

25.07.2026
45 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

The Black Cat

The Black Cat

Edgar Allan Poe, der viel lieber gefühlvolle Poesie verkaufen möchte, wird von einem Verleger gezwungen, wieder und wieder Schreckensgeschichten zu erfinden. Als dann auch noch Ehefrau Virgina immer stärker unter ihrer Schwindsucht leidet und der Hauskater mächtig abnervt, verliert der alkoholabhängige Poe endgültig seine Nerven: in seinem Wahnsinn greift er zur Axt...

Diesen Stoff gab es schon oft im Genre zu bewundern, so kraftvoll wie hier agierte aber bisher noch kein Poe- bzw. Axt-Mörder-Darsteller. Der unglaublichen Wandlungsfähigkeit von Jeffrey „Re-Animator“ Combs ist es zu verdanken, dass die bewusst blasse Inszenierung durch Stuart Gordon in einer Weise und Leistung aufgewertet wird, die man früher nur noch Vincent Price zugemutet hätte. Dadurch erreicht „The Black Cat“, der Teil einer populären TV-Serie, ist, fast schon klassische Dimensionen. Zwei, drei garstige F/X-Einlagen von Howard Berger runden zudem das gelungene Gesamtbild dieser Folge aus der zweiten „Masters of Horror“-Saison ab. Des weiteren mit Elyse Levesque, Aron Tager, Patrick Gallagher u.a.

Anmerkung: 2008 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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