Franks Bewertung

starstarstarstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

25.07.2026
68 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Pelts - Getrieben von Wahn

Pelts – Getrieben von Wahn

Kürschner Jake Feldman wartet schon seit Jahren auf den „perfekten“ Pelzmantel und damit auf seinen beruflichen Durchbruch. Den glaubt er in der Tasche zu haben, als ihm der Wilderer „Pa“ Jameson Waschbärenfelle anbietet, die von außergewöhnlicher Qualität sind. Pech ist nur, dass diese von heiligen Tieren stammen und jedem, der etwas mit ihnen zu tun hat, einen extrem blutigen Tod bringen...

Pech ist auch, dass der deutsche Zuschauer Dario Argentos großartige Rückkehr zu seinen düsteren Splatter-Zeiten leider nur in einer arg verstümmelten Fassung zu sehen bekommt – und dies trotz der Tatsache, dass „Pelts – Getrieben von Wahn“ eine TV-Produktion ist! Ok, die blutig-grotesken F/X-Künste von Howard Berger sind wirklich krass anzusehen, doch warum man letztlich das Ganze so wild entschärft hat (ca. 3 Minuten), ist mir ein kleines Rätsel. Abseits der spektakulären Masken-Tricks gibt es nämlich eine recht phantasievolle Geschichte zu erleben, die zwar altbekannte Motive bereithält, diese aber hübsch komprimiert, d.h. innerhalb eines knappen TV-Serien-Zeitrahmens, aufbereiten konnte. Gut gespielt, gut produziert und mit Argentos alter Lust zu Blutbädern inszeniert – was will der Horror-Fan da mehr (außer natürlich die Uncut-Fassung!). Mit Meat Loaf Aday, John Saxon, Ellen Ewusie, Link Baker u.a.

Anmerkung: 2008 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme