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Willie Stark kommt aus armen Verhältnissen und spricht die Zunge des einfachen Volkes, die in dem Staat Lousiana den Großteil der Wähler stellt, weshalb er bei der Wahl zum Gouverneur gewinnt. Doch seine Vorhaben und Versprechungen werden von den wohlhabenden Unternehmern und Politikern, die das Geld haben dass er verwenden will, behindert...

"All the King's Men" ist endlich mal wieder anspruchsvolles Kino, verpackt in edle Optik und prominent besetzt. Die Story um den Aufstieg und Fall eines Volkssympathiesanten ist nicht unbedingt neu, aber Sean Penn weiß es, den komplexen Charakter Stark überzeugend darzustellen und liefert eine exzellente Performance. Denn Stark eckt an, bei all denen die vorher die Macht und Profit unter sich aufteilten, ist Volksheld mit Herz und Seele und hält seine Reden mit aussschweifender Gestik und Mimik. Jude Law als seine rechte Hand die zwischen allen Stühlen steht kann auch punkten, allerdings wird seinem Charakter etwas zu viel Zeit gewidmet, vor allem im Bezug zu seiner Jugendliebe (Kate Winslet). Anthony Hopkins in der Nebenrolle des Richters spielt souverän. Der Film nimmt sich viel Zeit um seine Geschichte zu erzählen, die ruhige Inszenierung ist dabei sehr gut gewählt und "All the King's Men" kommt auch über weite Strecken ohne Faktoren wie Spannung und Action aus, da dass Interesse des Zuschauers über die Laufzeit von knapp 130 Minuten duch das tolle Drehbuch und die superben Darsteller problemlos aufrechterhalten werden kann. Der Schluss macht die Botschaft des Films nochmal sehr deutlich und könnte besser kaum sein.

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