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Die Story dreht sich um den Schauspieler Mike (Jon Favreau), der von New York nach L.A. umzog, um endlich in seinem Beruf durchzustarten. Der Erfolg ist eher mäßig, und mit in der Liebe ist momentan auch etwas Funkstille. Seine Freundin Michelle hat jetzt einen anderen. Gemeinsam mit seinen Kumpels Trent, Rob, Sue und Charles zieht er um die Häuser, vom Leben völlig frustriert und ziemlich desillusioniert. Während seine Freunde sich im Sammeln von weiblichen Telefonnummern gegenseitig überbieten, denkt Mike immer noch an seine Ex, bis er die hübsche Lorraine trifft...

Doug Limans Film sollte den Nerv Jugendlicher - vorzugsweise mit ähnlichen Problemen - treffen, mich hat er hingegen ziemlich kalt gelassen. Vielleicht lag es auch daran, dass meine Erwartungen nach dem genialen „Go" vom selben Regisseur einfach zu hoch waren. Ich habe Weißgott nichts gegen Filme, in denen es ausnahmsweise mal nicht an jeder Ecke kracht und scheppert, aber in „Swingers" passiert einfach nichts. Die ganze Zeit sieht man Mike und seine Freunde in Kneipen abhängen und über den Sinn des Lebens philosophieren, ohne jedoch das Interesse des Zuschauers zu wecken. Die stilvolle Optik kann nur schwerlich den immensen Leerlauf des Filmes übertünchen.

Fazit: Ein Paradebeispiel dafür, wie ein Film trotz guter Darsteller in die Hose gehen kann, insgesamt leider nur Durchschnitt und zumindest für mich wenig kultig!

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