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Endstation Sehnsucht handelt von einer neurotischen Frau (Vivien Leigh), die ihre Schwester aufsucht. Der brutale Ehemann (Marlon Brando) der Schwester, zerstört jedoch eine Freundschaft der neurotischen Frau und wird außerdem immer zudringlicher zu ihr. Die Frau wird dadurch immer heftiger neurotischer und dreht dann völlig ab....

Der Film fängt etwas langweilig an, die Spannung nimmt dann aber kontinuierlich zu, da der Konflikt zwischen Schwager und der neurotischen Frau wächst.
Man merkt das der Film auf ein Theatherstück beruht, gerade deshalb konzentriert sich der Film, hauptsächlich auf seine Personen und deren Dialoge und mit kaum wechselten Orten. Und auch gerade deshalb ist die Schauspielleistung so hervorragend, besonders die Schauspielleistung von Marlon Brando und Vivien Leigh (vom Winde verweht) sind zu erwähnen. Nicht umsonst hat der Film bei der Oscar-Preisverleihung die Preise für die beste Hauptdarstellerin (Vivien Leigh) und die beste Nebendarstellerin und des besten Nebendarstellers erworben. Bloß beim besten Hauptdarsteller hat Humphrey Bogart für Africa Queen, Marlon Brando die Trophäe weggeschnappt.

Doch zurück zu den Handlungen, die Handlungen im weiteren Verlauf des Films, werden immer ein wenig undurchsichtiger, dadurch gewinnt der Film weitere Pluspunkte.Insgesamt gesehen ein teilweise recht zähes Drama, weil er recht dramatisch Inszeniert ist, aber auch ein lohnender Film, weil schauspielerisch überwältigend. Aber Endstation Sehnsucht ist auch ein Film der für Filmkenner und Filmhistoriker ein Pflichtprogramm ist, zumal der Film zu den großen Dramaklassikern der Filmgeschichte zählt.

Wertung 7,5/10

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