Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 28.12.2010

Nur phasenweise gelungener Abschluss der Unna-Trilogie, bei dem das Hauptproblem wohl darin liegt, dass das Milieu nicht zentral genug erfasst wird. Der Regisseur macht eine Baustelle nach der anderen auf und weiß am Ende gar nicht mehr, wohin mit den ganzen Erzählsträngen - besonders gut ersichtlich am Beispiel der Russengangster. Wenn es mal durchweg funktioniert, dann in den Szenen um Dirk Benedict, dem die Deutschen eine wunderbare selbstironische Spielwiese zurechtgebastelt haben, mitsamt ein paar ganz toller Überraschungen - inklusive des Twists im Finale (der nicht für die Zuschauer ein Twist ist, sondern eher für die Filmfiguren), der aber zu abrupt kommt nach einer quälend langen Erzählung, die es nur über Umwege schafft, überhaupt zum Ort des finalen Geschehens zu kommen.

*weitere Informationen: siehe Profil

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