Der dritte und letzte Film des Teams Buddy van Horn und Clint Eastwood nach Dirty Harry 5 und Mit Vollgas nach San Fernando.
Während die beiden vorherigen Filme eher auf Action ausgelegt waren, funktioniert Pink Cadillac anders. Man kann ihn absolut nicht als Actionstreifen hinstellen und wer das von diesem Film erwartet, wird mit sicherheit enttäuscht werden. Pink Cadillac ist eher ein Roadmovie mit einem soften Clint Eastwood, der hier versucht von seinem Dirty Harry Image herunter zukommen.
Clint Eastwood spielt das, was er am besten kann, einen Kautionsdetektiv und den nimmt man ihm auch wie immer gut ab. Kurz gesagt er spielt zwar wieder einen Typen mit harter Schale und weichem Kern doch mit ungewöhnlich viel Humor und Klamauk. So schwingt er sich von einer Verkleidung in die nächste um z. B. als Rodeoclown einen Kautionsflüchtigen festzunehmen.
Der Film ist allgemein gut besetzt, bis in die Nebenrollen. Sogar die Heimatrechtler sind gut getroffen und man nimmt das ganze eh nicht so ernst, da sie aussehen, wie die Hippies aus den 80er und absolut nicht gefährlich.
Action ist eher Mangelware in dem Streifen, bis auf das bombige Finale. Der Film funktioniert auch nicht wegen der Action, sondern wegen des Humors und den ständigen Rangeleien zwischen Bernadette Peters und Clint Eastwood, die sich im Film natürlich so rein zufällig ineinander verlieben.
Ständig wechselnde schöne Kulissen, mal Reno, die Wüste, die Waldlandschaften und dann noch Countryklänge nebenbei, so fühlt man sich gleich in die 80er zurückversetzt.
Fazit: Eher actionarmes Roadmovie, welches mit guten Schauspielern und Humor punktet. Langeweile kommt keine auf.