Review

Die ROCKY-Filme. Die sind ja alle so ein bisschen doof. Teil 2 ist außerdem noch ganz schön langweilig, weil er im Prinzip dieselbe Geschichte erzählt wie Teil 1, mit dem einzigen Unterschied, dass Rocky (Sylvester Stallone) am Ende den Kampf gegen Apollo (Carl Weathers) gewinnt. Endlich aber sitzt Sly himself auf dem Regiestuhl und hat die volle Kontrolle über seine Erfolgsstory…

"Seh' nüschts mehr. Krieg' die Augen nicht mehr auf."

Hinsichtlich der Weiterentwicklung des Rocky-Charakters ist Teil 2 schon ganz interessant. Rocky ist jetzt kein Niemand mehr. Er ist ein nationaler Held und hat Kohle. Damit kauft er sich tolle Sachen, wie z.B. ein Haus, ein Auto das aussieht wie K.I.T.T. und eine Jacke mit einem Tiger drauf. In einem Werbespot für Rasierwasser steht Rocky bedröppelt als Tarzan verkleidet rum und kann nicht lesen. Mehr Mensch als Held, was schon wieder sympathisch ist. Rocky macht Adrian bzw. Ööööööödriööööööön den ungefähr dämlichsten Heiratsantrag der Filmgeschichte: „Was hast du die nächsten 40-50 Jahre so vor?“ Hey Alte, ob du meine Frau willst, hab ich gefragt! Ob dir das viel ausmachen tut, kapische? Voll die krasse romantic. Dann heißt es aber wieder trainieren und fit machen und zu triumphaler Musik Treppen hoch laufen. Der Endkampf verläuft dann nach Schema F.

Reporter: "Was hast du gedacht, als es in die letzte Runde ging?"
Rocky: "Weiß nich. Hätte länger zur Schule gehen sollen oder so."

Fazit:
„I Get Knocked Down, But I Get Up Again, You Never Gonna Keep Me Down…“

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