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Es gibt wohl kaum ein Filmstoff den die Hammer Studios in ihrer Blütezeit nicht verfilmt haben. So machten sie auch nicht vor der grieschischen Mythologie halt, als sie sich der Medusa annahmen. Auf dem Regiestuhl für "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore", nahm kein geringerer als Terence Fisher platz, der einem mit "Dracula" und "Frankenstein", zwei Klassiker des Studios herausbrachte. In den Hauptrollen sieht man mit Peter Cushing, der hier mal wieder einen unbelehrbaren Wissenschaftler verkörpert und Christopher Lee. Die weibliche Hauptrolle übernahm die äußerst sympahtische Babara Shelley. Storymäßig ist einem schon recht früh bewußt, bei wem es sich um die Medusa handelt, was dem Sehgenuß aber deswegen nicht schadet. Wie schon üblich bei den Hammer Filmen, kann die Optik des Films mal wieder auf ganzer Linie überzeugen. Ob es das heruntergekommene Schloss Baltimore ist, was wunderbar mit der Kamera eingefangen wurde. Es sorgt für die richtige Gruselstimmung, vor allem im Showdown. Die Maske der Medusa fand ich recht gelungen, auch wenn man natürlich sofort erkennt, das es sich bei den Schlangen nur um Figuren handelt. Das macht aber halt den Charme dieses Film aus. Man darf ja auch nicht vergessen, zu welcher Zeit der Film entstand. Budgetmäßig, waren da sicherlich auch dem Streifen grenzen gesetzt. Trotzdem kann sich das gezeigte sehen lassen. Als Fazit kann man sagen, man bekommt hier einen netten, atmosphärisch gelungenene Horror Streifen der Hammer Studios geboten.

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