Und er begann so vielversprechend... zu harter Metal-Musik entledigt sich ein Mann mithilfe einer Pumpgun und öfteren Gebrauchs des Wortes "Fuck" einer Horde Zombies, die auf ihn losstürmen. So weit, so gut. Wenn es denn nur so weiter gegangen wäre, dann wäre vielleicht noch ein echter kleiner Party-Splatter dabei heraus gekommen, wobei die Effekte auch nicht unbedingt zu den Stärken dieses filmischen Machwerks gehören. Rötliche, teils mit Gehacktem garnierte Seile als Därme, deutlich aufgeklebte Schusswunden... aber gut. Das Budget des Films war auch nicht gerade hoch. So erfreut sich der nicht so anspruchsvolle Splatterfreund an einigen trashigen Ausweidungen und Kopfschüssen, was dem etwas anspruchsvolleren Splatterfreak allerdings aufgrund der billigen Machart nur ein müdes Kopfschütteln abringen kann. Vielleicht hätte dem Film ein bisschen weniger aufgesetzte Ernsthaftigkeit und hier und da ein bisschen mehr Metal-Musik gut getan. Generell fehlt es dem Film an Witz, wenn man nicht gerade Freund von unfreiwilliger Trash-Komik ist (und noch nichtmal die ist in hinreichendem Maße vorhanden).
Die deutsche Synchro kann man auch total vergessen, so sollte man den Film möglichst in englischem Originalton schauen. Leider gibts keine deutschen Untertitel dazu.
Fazit: Absolute Zombie-Freaks können einen Blick riskieren, alle Anderen machen lieber einen großen Bogen um dieses Machwerk.
Einzelwertungen:
Darsteller: 05/10 (Wirken redlich bemüht)
Effekte: 04/10 (Ziemlich billig)
Plot: 02/10 (Zombies im Gefängnis!)
Anspruch: 01/10 (Nicht vorhanden)
Gesamteindruck: 3/10 (Mäßiger Zombie-Streifen)