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Mit „Rocky III – Eye of the Tiger“, geht der Boxer mit dem großen Herz in die dritte Runde. Stallone macht wie in Teil 2 den Dreierpack, sprich Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor. Was er in diesen Film eigentlich wieder gut schafft.

Nun nachdem Rocky endlich den Weltmeistertitel gegen Apollo Creed gewann, hat er den Titel auch schon wieder 10 mal Verteidigt: Und durch den zunehmenden Erfolg vernachlässigt der „Italienische Hengst“ sein Training und verliert seinen Weltmeistertitel gegen Clubber Lang (Mr. T.). So viel kurz zu Story, die nicht ganz so gut ist wie in den ersten beiden Filmen. Denn diesmal geht es mehr um das Boxen und nicht mehr um die Figur des Rocky Balboa, was heißt, es wird nicht mehr so intensiv auf die Charaktere des Rocky eingegangen. Auch sind die Dialoge nicht mehr so gut wie in den vorherigen Filmen, aber sie gehen immer noch in Ordnung. Auch zeigt diese Geschichte, was passiert, wenn man zu viel Erfolg hat.
Die dritte Regiearbeit von Stallone ist wieder lobenswert, genauso die Leistung, die er hier als Schauspieler leistet ist gut. Genauso die anderen Schauspieler, die hier wieder eine gute Leistung zeigen.

Nun möchte ich wieder etwas zu einigen Szenen Schreiben.
Das wäre erstens, die Statue, die Rocky bekam, die vor dem Philadelphia Museum of Art steht, der Ort von Rockys triumphierenden „Treppenlauf“. Die Statue kann man sich auch ansehen, sie steht aber nicht ständig dort. Dann der Tod von Mickey, der Rocky Balboa schwer zu schaffen macht. Dann der Wohltätigkeitskampf gegen Wrestling-Star Hulk Hogan, der ganze 2 Köpfe größer war als Stallone. Dieser Kampf wurde perfekt in Szenen gesetzt, vor allem die Wrestling-Tricks von Hogan sind hier nennenswert. Für die zwei Kämpfe gegen Clubber Lang, nahm Stallone 18 kg ab um einen „David gegen Goliath“-Effekt zu erzielen. Dann das Training, das diesmal von Apollo Creed veranstaltet wurde. Die Trainingsszenen sind zwar nicht ganz so gut wie in den vorherigen Filmen, aber immer noch genial. Dann der letzte Kampf gegen Clubber Lang ist auch nicht so intensiv wie die vorherigen Kämpfe, aber auch dieser wurde perfekt choreographiert und gut in Szene gesetzt. Das ganze wurde dann noch mit einem sehr guten Soundtrack abgerundet.

Fazit: Gute Fortsetzung mit Top-Besetzung. Auch wenn die Story nicht ganz so gut ist, wie in den vorherigen Filmen. Wenn man jetzt davon absieht, es ein eine weitere gelungen Fortsetzung der Rocky-Saga, darum gibt’s 08 von 10 Punkten.

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