Nobelpreise, Oscars... mittlerweile gibt es unzählige Auszeichnungen für alles was man überhaupt auszeichnen kann. Eine der ganz besonderen Art stellt der Darwin Award dar. Mit diesem werden Spezialisten ausgezeichnet die es geschafft haben Selbstmord zu begehen, allerdings ohne Vorsatz.
Diese äußerst interessante Auszeichnung bietet sich einfach perfekt als Thema für einen witzigen Film an. Man möge es kaum für möglich halten auf welch seltsame Ideen manche Menschen kommen. Da gibt es zum Beispiel einen Experten der anscheinend zuviele Rennspiele mit Raketenautos gespielt hat und dann einen Raketenantrieb an seinen Van angebracht hat. Anschließend suchte er sich eine Straße in der Wüste und probierte ihn aus. Nur dumm wenn einem dann ein anderer Wagen entgegenkommt und man von der Straße abkommt.
Im Film gibt es einige versehentliche, aber lustige Selbstmorde zu sehen, die zurecht mit dem Darwin Award ausgezeichnet wurden. Viel haben die Preisträger davon nicht mehr, aber immerhin hat die Nachwelt noch was zu lachen.
Wenn man sich "The Darwin Awards" anschaut wird einem erst mal richtig bewusst, dass man theoretisch schon heute sterben könnte. Es müsste einem zum Beispiel nur aus Versehen beim Duschen die Seife runterfallen, man rutscht drauf aus, kommt dann ungünstig auf und schon haben wir den Salat. Das weiß auch Michael Burrows, der Hauptperson des Films, und so trifft er einige Vorsichtsmaßnahmen, die nicht weniger lustiger sind als die versehentlichen Selbstmorde.
"The Darwin Awards" ist ganz funny. Der Film funktioniert als locker leichte Komödie. Alles fängt schon mit einer witzigen Szene mit angeblich unzerbrechlichen Glas an. Die Titanic galt auch als unsinkbar, doch ich denke jeder weiß was passierte als sie einen Eisberg rammte...
Sehr lustig ist auch Michaels Kumpel der ihn und Versicherungsdetektivin Siri auf Schritt und Tritt mit seiner Kamera verfolgt. So hält er auf Video einige Dinge fest die sicher nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, zum Beispiel Michael beim Duschen.
Unschlagbar ist der Hund Max mit der Stange Dynamit. Zum Totlachen!
5 Jahre hat es gedauert, doch nun ist Winona Ryder in "The Darwin Awards" endlich wieder als Hauptrolle in einem Film zu bewundern. Für einen Fan wie mich ist das natürlich etwas ganz besonderes und ich hoffe das sie jetzt wieder öfter im Kino zu begutachten ist. Dieser Film ist jedenfalls ein guter Anfang.
Miss Ryder spielt wie immer gut. Aber auch Joseph Fiennes in der Rolle des tollpatschigen Polizisten Michael kann überzeugen.
Juliette Lewis ist übrigens in einer Nebenrolle zu sehen.
Alles in allem ist "The Darwin Awards" eine gute Komödie. Ich bin jedenfalls zufrieden.