Jackie Chan in einer Bond-Parodie, die ihn wegen eines Atomsprenkopfes um die halbe Welt führt.
Story:
Agent Jackie, angestellt beim HK Police-Department, arbeitet für die CIA undercover, um eine gewisse Natasha auf ihrem Weg in die Ukraine zu beschatten. Was zunächst ganz harmlos beginnt, entwickelt sich schon bald zu einer Hetzjagd nach einem Atomsprengkopf, an dem auch die Russenmafia Interesse hat. In Australien kommt es schließlich zum Showdown.
"First Strike" zeigt Jackie Chan, wie wir ihn kennen und lieben: Durchgeknallte Stunts (die er wie üblich alle selbst ausgeführt hat), perfekt choreographierte Fights und viel Humor. Auf Computertricks wurde dabei komplett verzichtet, alle Stunts sind handgemacht, was man auch in den Outtakes sehen kann, die im Abspann des Films laufen. Es ist schon Wahnsinn, was der damals immerhin schon 41-jährige hier auffährt. Jeder normale Mensch hätte sich bei den ganzen Stunts und Kämpfen bestimmt sämtliche Knochen gebrochen, aber Jackie kommt immer relativ ungeschoren raus.
Die Synchro ist für einen HK-Film außerordentlich professionell und Jackie hat nun endlich eine konstante Synchronstimme passt, die auch noch perfekt passt. Musikuntermalung findet nur am Rande statt, am Anfang ist aber mal das (leicht abwandelte) "Police Story"-Thema zu hören. Ursprünglich war der Film mal als 4ter Teil der Reihe geplant, doch die Story wich dann zu stark davon ab.
Fazit: Ein ganz typischer Jackie Chan-Film, an dem es nichts auszusetzen gibt. Schön kurz und mit Gags und Action am laufenden Band.
10 von 10 Punkten