Mit „First Strike“ drehte Jackie Chan den 4.Teil seiner berühmten „Police Story“-Reihe. Er spielt hier einen CIA-Agenten, der eine Verdächtige auf den Weg in die Ukraine beschatten soll. Dort angekommen, erwarten ihn einige Probleme ...
Zu den Kampfszenen muss nicht viel gesagt werden. Die Fights sind sauber choreographiert worden und dabei darf die typische Komik natürlich nicht fehlen. Besonders beim Showdown im Haifisch-Becken darf ruhigen Gewissens gestaunt werden. Leider kann die Qualität der Kämpfe in „First Strike“ nicht mit den anderen Teilen mitziehen, da sie nicht so spektakulär sind wie es sich eigentlich für eine Fortsetzung zu „Police Story“ gehört hätte. Dafür ist hier die Komik häufiger vorhanden, als in den anderen Teilen.
Jackie Chan macht hier als Schauspieler eine gute Figur, da er unter der Regie von Stanley Tong (sein Lieblingsregisseur) immer genügend Freiraum bekommt, den er für seine Entfaltung braucht.
Die Zensur zeigte mal wieder, wie sich ein Film von ca.107 Minuten (NTSC) auf ca. 84 Minuten (Pal) reduzieren konnte. Unglaublich, denn „brutal“ ist der Film überhaupt nicht. Es wurden komplette Handlungssequenzen und einige Actionelemente entfernt. Warum sind die Deutschen bzw. die Amerikaner nicht in der Lage einen Film in seiner ursprünglichen Fassung zu lassen ? Diese Frage wird sich wahrscheinlich nie beantworten lassen.
Fazit:
Sicherlich nicht der beste oder schlechteste Teil der Reihe, aber dennoch überzeugend.