American Shaolin
"Sometimes i wonder, what am i gonna do, cause there ain't no cure for the Shaolin Temple Blues!"
Drew Carson ist der Stereotyp eines US-Teenagers. Immer flotte Sprüche parat, Playboy und Rock' Roll Fan und Kampfsportler (na gut, das gehört nicht in die Liste an USA-Teenie-Hobbys, oder?). Als er eines Tages in Kampf mit einem fettigen Angeber besiegt und gedemütigt wird beschliesst er nach China zu reisen und dort im Shaolin Tempel die Weisheiten der asiatischen Kampfkunst zu erlernen. Das Training ist allerdings härter als unser großmäuliger Dude sich vorgestellt hatte, so bringt er ein Bisschen Spass mit herein und am Ende steht er im Ring wieder seinem alten Peiniger gegenüber...
So lautet die Geschichte des Films. American Shaolin ist also ein sehr guter und eigentlich auch verdammt lustiger Kampfsportfilm (wenn man es so nennen kann) der mit recht viel Action, lustigen Slapstick Gags, blöd guckenden und singenden Shaolinkämpfern und verdammt guter Musik zu gefallen weiss. Zwar werfen manche Leute dem Film vor er sei dumm oder überflüssig aber hey, kein Thema, das sehe ich anders. Der Film ist durchweg lustig und unterhaltsam, bietet einen ganz kleinen Einblick in die Lehre der Shaolin und beinhaltet verteufelt coole Szenen von hartem Drill und Arbeit bis hin zu naiven Chinesen die zum ersten Mal eine Party besuchen. Die Musik im Film hat neben einem trashigen Score auch den "The Who" Klassiker "Summer Time Blues" welcher sehr oft bei guten Szenen eingesetzt wird und auch mit dem (oh, ein schlimmes Verbrechen, man hat ja den Text geändert, also nein!!!) lustig geänderten Text als "Shaolin Temple Blues" läuft, absolut herrlich. Also meine absolute Empfehlung hat der Film auf jeden Fall, wer Kampfsport, Chinesen, Rock'n Roll und trashigen Humor mag ist königlich amüsiert, der Rest kann einpacken.