Review

SKANDALÖSE EMANUELLE – DIE LUST AM ZUSCHAUEN

Schreckliche Langeweile – Der Frust beim Zuschauen

SKANDALÖS?
Joe D'Amato hat in einigen Filmen einzelne "skandalöse" Szenen gezeigt... Zum Beispiel in EMANUELLE NERA IN AMERICA, MAN-EATER, CALIGULA 2, FOLTERGARTEN DER SINNLICHKEIT oder ALLE PERVERSIONEN DER WELT.

An diesem Film ist jedoch überhaupt nichts skandalös. SKANDALÖSE EMANUELLE – DIE LUST AM ZUSCHAUEN gehört zu den zahlreichen furchtbar langweiligen Erotikfilmen von D'Amato.

Und ohne einen überraschenden Gore-Effekt, eine kleine Hardcore-Sexszene, ein Pferd (no comment...) oder so, gibt es halt wirklich überhaupt nix, was diesen Film irgendwie besonders/sehenswert macht.

EMANUELLE?
1974 realisierte Just Jaeckin den Genreklassiker EMMANUELLE. Nach dem riesigen Erfolg folgten natürlich einige Fortsetzungen sowie ähnliche Filme mit einem vergleichbaren Filmtitel.

Joe D'Amato steuerte ab Mitte der 70er-Jahre beispielsweise gleich einige Filme zur BLACK EMANUELLE-Serie bei.

Mit irgend einer EM(M)ANUELLE-Serie hat dieses öde Machwerk jedoch nichts zu tun. Nur für den deutschen Markt wurde dieser Titel erneut aufgegriffen (der Originaltitel: Voglia di guardare).


Die Story von SKANDALÖSE EMANUELLE – DIE LUST AM ZUSCHAUEN ist – wie so oft bei solchen Filmen – absurd und sehr, sehr langweilig.

Keine der Sexszenen ist sonderlich erotisch oder sonst irgendwie speziell sehenswert. Hinzu kommt, dass die Hauptdarstellerinnen nicht unbedingt hübsch sind... Ach ja, Laura Gemser spielt auch wieder mit. Dass ich kein Fan von ihr bin, habe ich kürzlich in einem Review über DIE NACKTE VON SADOS geschrieben. Noch knochiger als zu ihren "besten" Zeiten, muss man wirklich froh sein, dass sie nur kurz zu sehn ist...

Immerhin ein Teil des (Jazz-)Scores würde ich als schön bezeichnen.
An SKANDALÖSE EMANUELLE ist sonst jedoch leider gar nix "schön"...

2,5 Punkte

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