Während eines schweren Sturms stößt Bergungsspezialist John Sands mit seinem Schiff auf den havarierten Frachter „Mary Deare“. Da der Dampfer verlassen scheint, geht er an Bord, wo er auf Kapitän Patch trifft, der direkten Kurs auf die „Minquiers“, ein Felsenriff, nimmt. Sands versucht, ihn von diesem waghalsigen Vorhaben abzubringen, doch Patch ist fest dazu entschlossen, und das aus gutem Grund: er will verhindern, dass das Schiff in falsche Hände gerät und damit wichtige Beweise verloren gehen. Er glaubt, dass der Eigner die „Mary Deare“ versenken will, um damit einen gigantischen Versicherungsbetrug zu vertuschen.
Bei der anschließenden Verhandlung vor dem Seegericht kommen einige unangenehme Details aus Patchs Vergangenheit ans Licht.
Hat er mit seiner Vermutung recht, oder will er letztendlich nur seine eigene Haut retten?
Michael Anderson, der unter anderem auch bei dem Science-Fiction-Abenteuer „Flucht ins 23. Jahrhundert“ Regie führte, inszenierte mit „Die den Tod nicht fürchten“ einen wirklich spannenden und packenden Abenteuerfilm, der noch dazu mit zwei herausragenden Hauptdarstellern aufwarten kann: Gary Cooper und Charlton Heston. Erstgenannter schlüpft hier in die Rolle des raubeinigen Kapitäns Gideon Patch, dem das Schicksal in der Vergangenheit nicht unbedingt wohlgesonnen war. Heston, der mit „Ben Hur“ zu Weltruhm gelangte, verkörpert John Sands, der Patch anfangs noch misstrauisch gegenübersteht, sich mit der Zeit aber auf dessen Seite schlägt. In einer Nebenrolle als Higgins ist Richard Harris zu sehen.
Der Film beginnt zwar noch relativ actionreich (in Anbetracht des Alters), verläuft danach aber überwiegend ruhig, da die zweite Hälfte größtenteils im Gerichtssaal spielt.
Fazit:
Wer spannende Unterhaltung mit zwei überzeugenden Hauptdarstellern sucht, der wird hier fündig.