Review

Was als zwar haltlos blöder, aber unterhaltsamer Teenie-Horror mit eindeutigen Slasher-Anleihen und ein paar wahrlich brachialen Morden beginnt, endet leider nur noch haltlos blöd.
Die Story – Kids bleiben auf dem Weg zu ihrer Abschlussparty mit dem Bus liegen, verirren sich im dunklen, bitterbösen Wald und gehen dann einer nach dem andern kaputt – könnte kaum 08/15-hafter ausfallen, was mich persönlich aber eher weniger gestört hat. Für `nen Slasher reicht eine Handlung im Schlumpfpimmel-Format nämlich voll und ganz, Basta.
Üblerer Natur sind dahingegen der Verlauf der Story und die damit zusammenhängende Spannungskurve, welche ungefähr ab Mitte des Films den Maulwürfen „Gute Nacht“ sagen geht. Wer sich diesen geistigen Faustfick hier zusammen gereimt hat, gehört echt gevierteilt oder wenigstens gekreuzigt.
Von der Handlung her also eine absolute Beleidigung für den Verstand jedes aufrecht gehende Wesen, darüber hinaus aber leider auch ziemlich fad.
Auf der anderen Seite gibt’s aber ein paar überaus blutige und auch sehr ausgefeilte Tode zu bestaunen, von denen sich der gute Jason ruhig mal eine Scheibe abschneiden könnte: Ast durch Kopf, Aufspießungen, Kopf ab, in der Mitte durch... - ist, glaub ich, so ziemlich alles, was der Katalog hergibt, vertreten.
Ansonsten wird wie immer viel gekreischt, gekeift, ziellos davon gelaufen und im unpassendsten Moment gestolpert… Das übliche eben.
Fazit:
Verhältnismäßig harter Thai-Horror-Slasher, der, je weiter er voranschreitet, leider immer schlechter wird. Trotzdem einige geile Kills und weibliche Jungdarsteller dabei.
Kann man, muss man aber nicht.

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