4
Die Ausgangslage ist ähnlich wie die bei SAW oder auch CUBE. Darum ist HAZE zwar immer noch experimentell, jedoch nicht mehr taufrisch. Der Film spielt sich überwiegend im Halbdunkeln ab und beschränkt sich fast nur auf Closeups - man sieht eigentlich ständig nur verschwitzte Gesichter mit großen Augen. Nun erlebt unsere Identifikationsfigur beim schwierigen Durchqueren des finsteren Irragrtens (der HAZE-Triathlon: Kriechen, Klettern, Schwimmen) wahre Höllenqualen und diese werden auch intensiv geschildert, doch für den Zuschauer ist diese cineastische Erfahrung ein nahezu ebenso anstrengendes und einseitiges Erlebnis. Das Martyrium des Überwindens aller Hürden beschränkt sich hier auch nur auf das Körperliche, aber eine geistige Dimension - also ein erkennbarer Sinn hinter dem Ganzen oder irgendeine Lektion - scheint komplett zu fehlen.
0
Was für ein komischer Kurzfilm! Der Film ist defintiv nichts für klaustrophobisch Angehauchte. Auch werden hier ziemlich zerstückelte Körper gezeigt durch die es heisst, zwecks Platzmangel, drüber- oder vorbeizukriechen. Es scheint als ob eine fremde Macht oder ein Monster die beiden Gefangenen verfolgt, zerfleischen will! Man kann es aber nur erahnen um was es sich handelt. Zwischenzeitlich werden seltsame kleine Rückblenden gezeigt oder Hirngespinste des Gefangenen. Es kommt auch mal kurz zur Kommunikation zwischen Gefangenem und der Gefangenen die später aufeinander treffen. Das Ende schliesslich ist total verwirrend, man versteht hier leider gar nichts, und sowas hasse ich an Filmen jeglicher Art! Es gibt null Ansatz an Erklärung! Daher auch nur 5/10 Punkte. Die sind für das Schauspiel und die Beklemmnis.