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Der Film ist wohl jeden ein Begriff oder wenigstens der Titelsong, auf dem der Film basiert. Vielleicht liegt es daran, das mir der Film etwas „sinnlos“ vorkam. Die Story kann man in einem Satz erzählen: Aus Protest gegen die Methoden der Polizei versuchen einige Fahrer mit ihrem Trucks nach Mexico zu kommen, mit der Zeit schließen sich ihnen mehr und mehr Trucks an, bis sich schließlich ein endloser Convoy gebildet hat. Schön und gut, aber wozu das ganze?? Naja, vielleicht habe ich es auch nur nicht verstanden, kann ja sein. Trotzdem bleibt ein Film übrig, den man einfach mal gesehen haben sollte. Schön gefilmt ist das ganze ja, mit einigen netten Stunts. Die Trucks sind natürlich cool und der schon erwähnte Titelsong bleibt einem einfach im Ohr.
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CONVOY ist ein weiteres Meisterwerk von Kultregisseur Sam Peckinpah (GETAWAY), dem Begründer des modernen Actionkinos. Hier werden moderne Roadmovie-Actionelemente mit den Elementen von alten Westernfilmen vermischt, als Pferde dienen hier jedoch die mächtigen Trucks mit Hunderten von PS. Peckinpah macht auch bei CONVOY wieder von seinen üblichen Stilmitteln gebrauch, die ihn zum Pionier des modernen Actionkinos machten: Extreme Zeitlupeneinstellungen, viele Blechschäden mit spektakulären Kameraeinstellungen, eine für die damalige Zeit sehr vulgäre Sprache und außerordentlich realistische, teure und gefährliche Stunts. Peckinpah versteht es einfach, das zu zeigen, was der Zuschauer will. So wird auch der Film zu keiner Sekunde langweilig, egal ob es wilde Verfolgungsjagden durch die Wüste oder die Zerstörung eines ganzen Dorfes sind.