Call of Cthulhu ist ein 47-minütiger, in schwarz/weiss gehaltener Stumm(!)film.
Als wäre dies nicht schräg genug, liefert die Story aus dem Cthulhu-Universum inspiriert ihr Übriges dazu.
Ein Mann übernimmt am Sterbebett seines Großonkels dessen letzten Willen, sich seiner Bemühungen anzunehmen. Jeder, der sich zuvor mit dem Cthulhu-Kult auseinandergesetzt hat, wurde entweder wahnsinnig oder ist ein anderes Unheil wiederfahren.
So auch den anderen Darstellern, die den Zuschauer die Erlebnisse in jenen Aufzeichnungen des Großonkels erleben lassen.
Der Höhepunkt des Films ist natürlich das Auftauchen von Cthulhu himself.
Wie schon erwähnt handelt es sich hier um einen Stummfilm. Ein wesentlicher Punkt, der den Film ausmacht, ist dementsprechend seine Atmospähre, die verstörend und bizarr wirkt und recht gut eigentlich vom Orchester untermalt wird.
Die Bilder im Film sind grandios. Ebenso erwähnenswert sind die Kulissen, die einen wirklich wie in einen Traum (einen bösen natürlich) versinken lassen. Wer auf den Charme von Stop-n-Motion-Effekten steht, der wird außerdem bestens bedient.
Neben Necronomicon und Dagon wieder ein neuer Beitrag, auf den Lovecraft-Fans bestimmt lange gewartet haben.
Etwas kurz geraten, aber die interessante Verfilmung sind mir 8/10 Punkten wert.