Todgeglaubte Leben länger. So lautet das schöne Sprichwort, dass auch auf diesen Film hervorragend anwendbar ist. Der Grundkanon des Streifens bezieht sich natürlich auf ein altbekanntes Bild. Strebsames Mädchen ist in der Schule das hässliche Entlein, verändert sich jedoch um einhundertachtzig Grad. Das kennen wir bereits aus „Carrie“ oder „May“.
In diesem Film gibt es aber einige originelle Szenen. Lobenswert ist schon einmal, dass man mit völlig unverbrauchten Gesichtern gearbeitet hat und man die Beziehung zu den Protagonisten so viel besser aufbauen kann.
Die Anfangsszene lässt sich schnell als Traumsequenz identifizieren, aber gibt sofort Einblick ins Gefühlsleben der jungen Frau. Zwischenzeitlich gibt es viele schockierende Szenen, die in Bildern sehr hart wirken.
Nachdem Tamara wieder auferstanden ist, kann sie lesen, wie die Clique über sie geredet hat und kann bestimmen, wie sie sterben. Das ist in manchen Situationen auch schon ziemlich krass und originell. Somit ist auch das Ende intelligent ausgefallen.
Allerdings kamen die Drehbuchautoren nicht darum herum, noch einen möglichen zweiten Teil in Betracht ziehen zu können und einen offenen Schluss zu bieten haben...
Fazit
Tragisches Schauermär, das schockt und berührt