Review

Hier handelt es sich um den themenmäßig provokativsten Filme aus der 4er-Fulci-Box.

Der Film beginnt mit einer minutenlange Orgien-Szene, die in den 40er-Jahren einige Nazis mit ihren Gespielinnen in einer einsamen Villa feiern. Hier präsentiert sich Fulci ziemlich offenherzig und zeigt viel nackte Haut. Das fröhliche Gelage wird abrupt durch eine Fliegerbombe beendet. Schnitt - Gegenwart.
Fünf junge Leute verfahren sich und landen zufälligweise direkt vor dieser Villa. Da es Nacht wird, beschließt man, sich in der Villa einzunisten. Dort geschehen merkwürdige Dinge: einem der jungen Männer erscheint ein Nazi und bietet ihm ein Spielchen an, einer der Frauen (mit lesbischen Ansätzen) erscheint eine verführerische Schöne,...
Der Film bietet keinerlei Spannung, die Schauspieler sind nicht der Rede wert, die Synchro so schlecht wie die Akteure.
Gore gibt es eigentlich gar nicht, dafür ziemlich viel nackte Haut und blanke Busen; natürlich ohne in Hardcore abzudriften.
Interessant ist, dass die Anfangs-Orgie in Auszügen exakt so in "Nightmare Concert" (einem späteren und besseren Fulci-Film) auftaucht. Dort ist diese Orgie eine "Film-im-Film"-Szene.

Fazit: Ziemlich schlecher Fulci ohne Gore, dafür mit viel nackter Haut, den man nicht gesehen haben muss. Ist eigentlich nur absoluten Fulci-Fans oder Sammlern zu empfehlen; und dabei geht es dann auch nur darum, sagen zu können: "Ich hab den Film gesehen oder meiner Sammlung hinzugefügt".

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