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In einer Villa auf dem Lande feiern 1943 ein paar Nazis wilde Orgien und Schnitt. Danach sehen wir einige junge Leute, die Jahrzehnte später dieses Haus betreten, da sie sich im Gelände verfahren haben. Es scheint verlassen zu sein und das trotzdem das Festmahl fertig auf dem Tisch steht, kommt gerade richtig. Klingt nicht logisch, ist aber nur der Auftakt zu einer Reihe von sich gegenseitig widersprechenden Fetzen, die hier auf Spielfilmlänge zusammengefügt wurden. Beinahe alles kennt man schon aus diversen anderen Lucio Fulci Streifen, hier in der Mixtur 1. ausreichend nackte Haut, 2. wenig Goreeffekte und 3. ganz wenig Sinn zusammengesetzt. Die sechs Vollidioten z.B. treffen vereinzelt irgendwelche Leute aus dem Jenseits, dieses verwundert sie für ca. 5 sec., danach sind sie auch prompt in deren planloses Umhertreiben integriert. Dabei sind die Nazis anscheinend nur dazu da, um die Gelüste des halben Dutzend Möchtegern-schauspieler zu befriedigen. Zum Glück faselt einer von denen alle viertel Stunde: "Ich werde noch verrückt", hätte sonst auch keiner gemerkt. Wenn letztendlich der einzige Tote erst übel verwest, um dann beim Happy End wieder frisch zu sein, fühlt sich jeder Horrorfan verarscht, R.I.P. Signore Fulci.

Fazit: Fulcikomplettisten tun mir ein wenig leid, müssen sie doch reihenweise Schrott wie "Sodoma's tödliche Rache" sammeln. 3/10 Punktena

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