Hammerharter Kurzfilm-Sicko, der zahlreiche Erinnerungen an das gute alte "Texas Chainsaw Massacre" wach werden lässt. Allerdings splattert und verhackstückselt Regisseur Jim Van Bebber in knapp 15 Minuten mehr als in beiden Tobe Hooper-Filmen zusammen, weshalb "Roadkill" nur für ganz hartgesottene Horrorfans zu empfehlen ist. Die düstere Atmosphäre ist hervorragend eingefangen und Hauptdarsteller Mark Gillespie spielt den kranken Mörder durchaus überzeugend - allerdings ist der Streifen selbst ein wenig dürftig ausgefallen, was die Handlung und die Substanz angeht, zumal man das altbewährte Serienkiller-Thema in Werken wie "Maniac" oder "Henry" schon weitaus besser verarbeitet hat.