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Ritual of death ist ein Slasher in dem ein Schauspieler während einer Theaterproduktion von einem Dämon besessen wird und einige seiner Kollegen killt. Das Budget ist sicher nicht sehr hoch gewesen aber man hat sich große Mühe beim Setdesign gegeben. Die Spezialeffekte sind zahlreich vorhanden und ansehnlich. Generell gefälltdie etwas billige Machart des Films, dadurch entsteht dieser trashige Charme. Der Synthie-Soundtrack ergänzt diesen Eindruck. Die Kills sind blutig aber man sollte kein Splatterfest erwarten. Old-school-Horrorfans kommen auf ihre Kosten.

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Der erfreuliche erste Eindruck: Dieser brasilianische Splatterfilm unterscheidet sich in technischer Hinsicht kaum von vergleichbaren Euro- oder US-Produktionen. Die Figuren legen sogar den Verdacht nahe, dass von Beginn an auf den nordamerikanischen Markt geschielt wurde. Er zeigt aber auch auf, dass in anderen Ländern/Kulturen die Menschen noch mit ganz anderen Dingen erschreckt werden können. Das soll nicht heißen, dass RITUAL OF DEATH bei einer deutschen Veröffentlichung heutzutage nicht noch immer erhebliche Probleme bekommen würde - denn Blut und Schleim fließen hier wie zu Lucio Fulcis besten Zeiten! Das ist auch das Einzige, womit die oberflächliche und manchmal konfuse Schlachtplatte (die krasse Szene mit dem Ziegenkopf!) so richtig punkten kann. Auch Erinnerungen an BLOOD FEAST kommen hoch, nur dass neben alten Ägyptern hier auch indigene Stämme die blutigen Rituale durchführen.

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