Ein Nuklearunfall in der Provinz kontaminiert die Bewohner eines kleinen Dorfes. Mangels Alternativen schottet die Bundesregierung das Gebiet weiträumig ab und überlässt die Betroffenen ihrem Schicksal…
Ein unter erschwerten Bedingungen zustande gekommener Katastrophenfilm, der sich zunächst gegen Redakteursvorbehalte und politischen Widerstand durchsetzen musste, bevor er – flankiert von einem ausführlichen Themenabend – ausgestrahlt werden konnte. Das schauspielerisch eher steife, im Rahmen der Möglichkeiten aber mit beachtlichem Erfindungsreichtum umgesetzte Schreckensszenario kann an der finsteren Handlungsführung zwar nur festhalten, indem es die unvernünftigen Panikhandlungen der Figuren dann und wann übertreibt, entfaltet allerdings dennoch – nicht zuletzt dank suggestiver Kameraführung und nervenaufreibender Musik – eine ungeheuer bestürzende Wirkung, die zu einem krassen Frontalangriff auf die Zivilisationsüberzeugtheit des Zuschauers und sein blindes Vertrauen in die Möglichkeiten der Krisenbewältigung wird, mit denen die Gesellschaft den technischen Fortschritt im Griff zu haben behauptet.