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3

Man kann es mit dem subtilen Horror auch übertreiben: GRAUEN UM JESSICA ist wie ein verschlafenes Drama mit wenigen Personen, bei dem nur eine Andeutung von Übernatürlichem in der Luft liegt. Aus dem Crystal Lake ähnlichen idyllischen, aber unheimlichen Schauplatz hätte man in Verbindung mit einem ruhelosen, bösen Geist aus der Vergangenheit viel mehr rausholen können. Der Grusel und der Psychoterror setzen aber erst sehr spät ein und sind auch kaum der Rede wert: Die Hauptfigur entzdeckt z.B. die Leiche einer Person, mit der sie vor kurzem noch sprach, doch kaum sind die Freunde alarmiert, da ist der Tote spurlos vverschwunden und keiner glaubt's, usw. - die Standardmätzchen im Genre halt. Bedauerlicherweise kommt Jessica rüber wie eine hysterische alte Jungfer. Zum Glück ist da noch die hübschere und lebhaftere Emily, denn ohne sie wäre der Film vor lauter Langeweile kaum zu ertragen.

7

Eine recht gruselige Angelegenheit, die sehr subtil in die Gänge kommt. Die Darsteller sind nicht gerade überragend - doch bei diesem typischen Genrefilm kommt es ja sowieso nur auf die Stimmung an. Die Stimmung wird durch die Kameraführung, durch den unheilschwangeren Musikscore und durch die guten Toneffekte sehr gut eingefangen. Die schaurige Stimmung hält von der ersten bis zur kreisschließenden Endsequenz vollständig durch. Der Spannungsaufbau wird stetig vorangetrieben. Die wenig blutigen Szenen verfehlen ihre Wirkung nicht. Fazit: ein netter Zwischendurch-Grusler!

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