Review

Erst im Jahre 1967 entdeckte der mittlerweile dritte Teil der britischen Sci-Fi-Horror-Trilogie um Professor Quatermass das gedimmte Licht des Kinosaals, basierend auf einer TV-Serie aus den 50ern. Quatermass wird diesmal von Andrew Keir dargestellt, der einen wesentlich sensibleren, bedachteren Quatermass mimt, als er in den vorausgegangenen Filmen gezeichnet wurde. Diese neuen Charakterzüge tun dem Film mit seiner irgendwo zwischen hanebüchen und genial pendelnden Geschichte um die Menschheit, grüne Marsinsekten und den Beelzebub ebenso gut wie die intelligenten Dialoge, die gelungene Dramaturgie und die trotz manchmal allzu deutlich erkennbarer Studiokulisse vorhandene Atmosphäre. Für seine bescheidenen Mittel hat Hammer hier wirklich ein Maximum an Sci-Fi-Ideen herausgeholt und umgesetzt, wobei vieles natürlich bei Andeutungen bleibt und im Kopfe des Zuschauers zu den gewünschten Schreckensbildern zusammengesetzt werden muss. Etwas enttäuscht hat mich eigentlich lediglich die Umsetzung der Schlusspointe, die ich eher als belustigend denn erschreckend empfand. Die Aussage dahinter lädt aber zum Interpretieren und Nachdenken ein und bildet somit einen würdigen Abschluss der Reihe.

Details
Ähnliche Filme