Dieser britische Psycho-Thriller aus dem Hause „Hammer“, der im Original den passenderen Titel „Paranoiac“ trägt, schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie „Ein Toter spielt Klavier“, der 1961, zwei Jahre vor „Haus des Grauens“, erschien. Das stört aber nicht, im Gegenteil: „Paranoiac“ gefällt mir durch seine sorgsam verteilten Schocks, seine unheilschwangere Atmosphäre und insbesondere das großartige Schauspiel seiner Darsteller noch besser als „Ein Toter…“ und wirkt insgesamt ausgefeilter. Durch die knappe Spielzeit ergeben sich keinerlei Längen, das Finale hätte für meinen Geschmack sogar gerne etwas länger ausfallen dürfen. Parallelen zu Hitchcocks „Psycho“ sind allerdings unübersehbar..