Review

FLESH OF THE LIVIN DEAD aka THE WICKEDS ist ein Amateurstreifen, der sich vage an bekannte Szenen aus Romeros Klassiker heranwagt.
Wie so oft bei Amateurprodukten hatten die Bekannten und Freunde des Regisseurs wohl mehr Spaß an der Sache als der Zuschauer.
Zugegeben einige Szenen auf dem Friedhof sind trotz der superbilligen Machart recht gelungen. Auch ist der Amateur-Splatter blutgetränkt, billig, aber unterhaltsam vorhanden. Jedoch ist diese dumpfbackige Mischung aus Vampir- und Zombiefilm wohl so richtig ab Bier Nummer 4 genießbar (und ich rede von großen 0,5l - Flaschen!). Total verhunzt ist das C-Machwerk nicht, doch es gibt andere kostengünstige "Brüller im Genre", die besser sind. Die eigentlich anständig faire Bewertung gebe ich nur für die stimmungsvolle Hatz auf dem Friedhof und den guten Zombieauftritten. Die tumben Dialogszenen zwischen den Effektszenen kann man getrost überspringen - so habe ich aus dem 80-Minuten-Machwerk ein 30minütiges Zwischendurchhäppchen gemacht.

Unterm Strich kann ich diesen Film nur betrunkenen Fans empfehlen, die nicht mehr alles mitbekommen.
Natürlich können auch alle zugreifen, die eine Spur von Gefühl und Mitleid für Amateurfilme habe.

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