Inspektor Higgins soll einen Mörder ausfindig machen, der einige Schülerinnen eines Mädcheninternats getötet hat. Innerhalb der Ermittlungen trifft der Inspektor u.a. auf einen Mönch mit einer Peitsche und auf einige weitere Leichen.
Der 29. Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit fällt besonders durch seine knalligen Farben auf. Diese werden in einem teils abgedunkelten Ambiente gezeigt und man fühlt sich innerhalb dieser Vielfalt schnell heimisch. Das der Film allerdings einige unlogische oder sagen wir doch besser, ein paar schwierig nachvollziehbare, Situationen mit sich bringt, darf auch nicht unerwähnt bleiben. Unter dem Strich bleibt allerdings ein unterhaltsamer Beitrag innerhalb der Wallace-Reihe, der vereinzelnd schon parodistische Züge zeigt.
Die Frage die ich allerdings habe, wäre folgende: Hätte man den nicht, wie im gleichen Jahr, in der Wallace-Verfilmung von „Die blaue Hand“, Diana Körner für die Rolle der Ann Portland, auswählen können? Musste man den Zuschauer mit Uschi Glas quälen? Die Antischauspielerin ist nämlich wieder voll in ihrem Element. Nichtssagende Mimik, nervende Aussagen mit dem bekannt süddeutschen Akzent, paaren sich zu einem nervenstrapazierenden Element der Sonderklasse. Einfach ein Alptraum.
Joachim Fuchsberger, spielt seine Rolle als Inspektor Higgins sehr ordentlich. Auch wenn er fast durchgehend Kaugummikauend zu sehen ist, präsentiert Higgins auch den ein oder anderen mimisch gesehen, positiven Aspekt. An Fuchsbergers Seite, sieht man einen, wie immer ein wenig überforderten, Siegfried Schürenberg als Sir John, der in diesem Film nicht ganz so nervt, wie in anderen Produktionen.
Fazit: Ein schönes farbliches Ambiente, wird mit ein wenig Unlogik und einer überaus schlechten Uschi Glas, zu einem dennoch recht interessanten Film.