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Einer der härtesten HK-chinesischen Magiefantasyhorror- und Geisterspukfilme überhaupt, auch weil er nahezu frei von jeglichem abschwächendem Humor ist. Schon der Auftakt mit den missgebildeten Kindern ist aufwühlend und THE RAPE AFTER (ein unpassender Titel!) behält diese würgige, bewusst unangenehme Stimmung bis zum Ende bei. Leider braucht er trotz relativ simpler Fluch-Story unverständlicherweise eine ganze Weile, um aus dem Quark zu kommen. Erst gegen Mitte, mit der Untersuchung der verbrannten Leiche einer schwangeren Frau, legt er los. Was folgt, das sind mehr hammerharte Schocks denn der übliche HK-Hokuspokus. Als Splatterfan wartet man da sehnsüchtig auf den nächsten gelungenen Ekelmoment. Matschgesichtige Zombies, Maden und erbrechende Akteure - da werden Erinnerungen an den europäischen EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL wach.