Review

"Masters of the Universe" aus dem Jahre 1987 ist der Realfilmnachschlag zur recht erfolgreichen Fantasy-Zeichentrickserie "He-Man and the Masters of the Universe" aus den frühen achtzigern Jahren.

Die Serie damals mochte ich als Kind, heute sehe ich das etwas skeptischer, aber im Verbund mit den netten muskelbepackten Actionfiguren, die sich damals in Sandkästen und auf Schulhöfen epische Kämpfe lieferten, war's OK.

Der Film dazu ist peinlichster Schrott. Ich habe die Macher schon im Grundschulalter verflucht für das, was sie aus dem Franchise der Zeichentrickserie gemacht haben, und heute verachte ich diesen filmischen Müll noch viel mehr.
Angefangen bei der Besetzung der Hauptrolle mit Dolph Lundgren ( "Red Scorpion", "Universal Soldier" ), einem der schlechtesten Hollywood-Darsteller überhaupt, nervt ebenso die typisch-billige und gern für niedrig budgetierte Produktionen eingesetzte Verlegung eines phantastischen Schauplatzes in die Gegenwart, sprich die USA der 80er Jahre. Denn so sehen wir von Eternia und anderen Orten der Serie nix außer kurzen, netten Einblicken aus Skeletors Palast, der aber auch nur aus einem Studio-Set besteht.

Und so präsentiert sich "Master of the Universe" als ärmlich billiger Fantasy-Actionstreifen mit peinlichen Darstellern, einer aufgesetzten Minimalstory, klischeehaften Einfällen und albernen Effekten und Kostümen, in dem einige Karnevalstypen gegen eine Gegnerschar antreten, die zum einen wie "Hero-Turtles" - Experimente und zum anderen wie Möchtegern - "Lord Helmchen" aussehen.

Überflüssig.

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