Welch ein Krampf! Dieser Film, den meisten Filmfreunden wohl unter dem Originaltitel "Destiny turns on the Radio" bekannt, ist schon ganz schön mies. Mir stellte sich die ganze Zeit die Frage, warum so namenhafte Filmgrößen für diesen pseudo-symbolischen Schwachsinn ihren guten Ruf riskieren.
Der gesamte Film und die gesamte Promotion wurde voll und ganz auf den Quentin Tarantino-Hype abgestimmt. Tarantino spielt in diesem Film den mysteriösen Johnny Destiny (mit Southwestern Akzent im Original) so vermessen und dumm, wie wir ihn kennen (wer eine wirklich gute schauspielerische Leistung von Tarantino sehen will, der sollte "From Dusk Till Dawn" sehen!). Die restlichen Protagonisten (Dylan McDermott, James LeGros, Nancy Travis, James Belushi, Sarah Trigger, Bob Goldthwait, Tracey Walter) wirken allesamt unterfordert oder schlecht drauf.
Doch das vermessenste an diesem Film ist jedoch der Versuch durch optische Kniffe (das Hotel, der Pool) dem französischen Filmkünstler Jean-Luc Godard Respekt zu zollen. Was wohl als Reminiszenz gedacht ist, wirkt derart deplaziert und aufgesetzt, dass ich gar nicht glauben konnte, was ich da sehen musste.
Keine Glanzleistung und schon gar kein Film auf den Quentin Tarantino stolz sein sollte!