1
Das soll wohl so etwas wie eine Serienmördersatire sein. So eine Nummer geht ja gerne mal nach hinten los, aber dann doch selten so übelst wie hier. Jedenfalls wurde KATIE BIRD hierzulande erst gar nicht verstanden und vollkommen kaputt zensiert (teils sogar schon in den Dialogen!) - und somit auch des winzigen Rests an Existenzberechtigung beraubt. Aber auch uncut ist der Käse absolut nicht sehenswert, weil er viel zu langatmig (die gerade mal 2 Morde werden minutiös ausgekostet!), zu gekünstelt und zu plump sexlastig ausfällt. Der exzessive und oft völlig unnötige Einsatz von Split Screen in Verbindung mit dem atonalen E-Gitarren-Geplärre lassen das Angucken rasch zur Qual werden. Da muss man echt ein Masochist sein, genau wie Katie - auch so ein grauenhafter Kniff, den sich der Film leistet. Die Killergöre erhält eh null Sympathiepunkte. Dann noch der ätzende White Trash wie bei Rob Zombie...
8
Das ist ein Film,der unter die Haut geht und meiner Meinung nach auch nachhaltig im Gedächtnis hängen bleibt.Man wünscht sich nur,das man Katie hoffentlich nie begegnen wird. Dadurch,das der Film zum Großteil in so etwas wie einer Split Screan Technik abgedreht wurde,ist er schon einmal etwas aussergewöhnliches. Sicher ist es am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig,zum Ende hin habe ich es sogar als genial empfunden. Der Film zeichnet sich nicht unbedingt durch gezeigte Härte aus, obwohl es auch so einiges zu sehen gibt.Nein,ich finde,die Härte und Brutalität wird durch die Geschichte des Mädchens an sich erzeugt. Mit welcher Selbstverständlichkeit sie die "Lehre des Tötens" erlernt, so wie andere Verkäufer werden,das ist schon sehr makaber.Für mein Empfinden ein extrem harter Film,der unter die Haut geht und auch nachhaltig im Gedächtnis haften bleibt. Und Finger weg von der deutschen VÖ,die ist mit 71 Min. um ca. 25 Minuten cut.