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Das ist ein B-Actioner aus einer Zeit, als die Dinger noch etwas taugten, weil Mühe in sie investiert wurde, und sie noch nicht extrem billig in Osteuropa fabriziert und mit nervigen Farbfiltern versehen wurden, so dass sie für alternde Haudegen und sämtliche anderen Leute vor der Kamera nur noch als weiterer Sargnagel für die Karriere dienen. Nein, Michael Madsen steht hier noch voll im Saft, Roy Scheider gibt einen prima US-Präsidenten ab und die Everhart ist in ihren paar Szenen mal wieder zum Fingerlecken. Lediglich Keith David als abwechselnd Zähne fletschend grinsender und dann wieder cholerischer Schurke in seinem protzigen unterirdischen Hauptquartier bleibt langweilig und wirkt wie ein Abklatsch der vielen megalomanischen Antagonisten von James Bond. Ist aber nicht weiter tragisch. Und die vielen Verfolgungsjagden und die üppige Polizeiwagenverschrottung lassen auch über so manches Plothole hinwegsehen.

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