Li Chin Huan kehrt nach 10 Jahren in seine Heimat zurück um seinen Bruder im Kampf gegen Mei Hua, dessen wahre Identität Niemand kennt, zu unterstützen. Seitdem Li Chin Huan jedoch wieder in seiner Heimat ist, kommt es vermehrt zu Morden und er gerät in Verdacht, selber der Meuchelmörder Mei Hua zu sein.
Mit sehr schönen Bildern von schneebedeckten Landschaften geht die Reise von Li Chin Huan (Ti Lung) in seine alte Heimat los. Eine Reise die gerade zu Beginn ein Western-Feeling zu vermitteln weiß. Nicht allein die Außenaufnahmen, sondern auch der erste Aufenthalt in einer Gaststätte lässt an die Gebärden des Wilden Westens denken.
Auf die Seite unseres Helden Li Chin Huan schlägt sich der ohne Eltern aufgewachsene Ah Fei, gespielt von Yee Tung-Shing. Ein Charakter der dem Film sehr gut tut und viele Sympathien für sich verbuchen kann.
Die ersten 20 Minuten in Chu Yuans Film lassen den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen. Es geht ständig zur Sache. Nicht allein die Action ist hier gemeint, sondern auch die unterschiedlichen Schemen mit denen hier vorgegangen wird. Hat man zu Beginn noch den Eindruck, dass ein starker Western-Esprit versprüht wurde, so werden im nächsten Moment ein paar Elemente des klassischen Gruselkinos präsentiert. Das unbesiegbare Schwert der Shaolin befindet sich in dieser Anfangsphase durchgehend auf der Überholspur und kommt erst nach den, angesprochen 20 Minuten ein wenig zur Ruhe. Diese kurze Ruhephase wird genutzt um die Züge eines Dramas ein- und den Charakter Li Chin Huan näher zu bringen.
Obwohl Chu Yuan sehr viele Charaktere in seinem Film vorstellt, läuft der Film niemals auf eine Gefahr hinaus, dass der Zuschauer zu diesen Figuren keinen Bezug entwickeln kann. Alles ist sehr gut geplant und jeder der Figuren erfüllt einen wichtigen Zweck.
Fazit: Ein klasse Eastern, der mit seiner Kurzweiligkeit und seinen sehr guten Bildern für noch mehr Spannung und gute Laune sorgt.