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Was machst du, wenn du aufwachst und im Zimmer ein Killer sitzt, der dir erzählt, dass du nur noch 10 Minuten zu leben hast ? Über das Warum, lässt er sich kaum aus und die hübsche junge Frau an seiner Seite, sorgt dafür, dass alles nach einem Einbruch aussieht...

„Ten Til Noon“ ist quasi eine Mischung aus Robert Altman und Quentin Tarantino. Zehn Personen, dessen Schicksale miteinander untrennbar verbunden sind, stehen im Mittelpunkt dieses Independent – Thrillers. Regisseur Scott Storm erzählt die zehn Minuten vor 12 aus den jeweiligen Perspektiven der Personen. Stück für Stück setzt sich dann auch das Puzzle zusammen. Warum muss Jungunternehmer Larry sterben, während sich seine Frau in der Zwischenzeit mit einem Schauspieler vergnügt ? Was steckt dahinter ? Geldgier, Eifersucht ?

Nun bis zur Auflösung, werden immer mehr Hinweise gegeben – und nichts ist so wie es scheint... Bis zu Auflösung. Denn der Zuschauer wird nicht im Regen stehen gelassen – denn der Film zeigt am Ende auch was nach 12 Uhr passiert. Auch wenn das Ende genauso bitter ist wie der Anfang, bleiben doch spannende 88 Minuten in denen die Bösen schwul... äh... cool sind – die Guten ahnungslos und die Frauen allesamt sexy und unberechenbar.

Wer auf verschachtelte „Tarantinos“ mit verzwickter und intelligenter Story steht, kommt hier zu 100 % auf seine Kosten...

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