Hui, ey cool, ich stehe ja total auf diese "Monstren vs. Gruppe von Leuten die irgendwo eingesperrt sind" Szenario. Demons 1 + 2, Ritter der Dämonen, Night of the Demons, natürlich Evil Dead usw.... allet Filme die mir außerordentlich gut zusagen.
Also sollte mir auch Feast gefallen. Warum? Der Film treibt dieses Szenario quasie auf die Spitze, indem die Hintergrundstory auf NULL runtergeschraubt und mit den Klischees dieser Filme gespielt wird.
Dies schaft der Film auch gut und treffsicher. Zudem haben sich die Autoren hier haufenweise durchgeknallter scheisse einfallen lassen die man in anderen Filmen dieses Sub-Genres vergebens sucht:
- die Monster "verkleiden" sich mit Tierkadavern!
- die Monster kotzen
- die Monsterkotze führt zur langsamen Zersetzung bei Menschen!
- die Monster BUMSEN miteinander DOGGYSTYLE um neue Monster zu gebähren!
- wenn kein anderes Monster zur Stelle ist bumsen die Monster auch mal einen an der Wand hängenden Hirschkopf!
- in einer Szene springt ein Monster einer gefesselten Frau ins Gesicht und...ähm ja...wie soll ich es niveauvoll ausdrücken...ejakuliert ihr in den Mund!
- achja, natürlich geht es den Monstern in erster Linie aber um MENSCHENFLEISCH.
Zusammenfassend: Dieser Film ist bescheuert, nicht ernst zu nehmend, niveau- und tabulos und natürlich blutig.
Was will man also mehr? Ist das der ultimative Monster vs. Mensch Movie?
NEIN!!!
Und warum???
ICH HABE LANGE KEINEN FILM MEHR GESEHEN DER DERART BESCHISSEN INSZENIERT WAR!
In Dialogszenen etc. alles klar, normale B-Movie Handwerkskost.
Doch sobald die Monster attackieren...wackelt der Kameramann schlimmer herum als Onkel Jupp bei seinen Home Videos vom Mallorca Urlaub. Dies führt dazu das man von den oben aufgeführeten Aktionen NIX gescheites sieht, das ganze nur erahnen kann oder es sich hinterher aus Dialogen ala "es hat mich angekotzt" erklärt. Man kann nichtmal erkennen WER gerade WIE abgekratzt. Man muss dann halt in der nächsten Dialogszene gucken wer noch dabei ist und wer nicht.
"Aha, der ist nicht mehr da...dann wurde DER also vorhin gefressen...als die Kamera so gewackelt hat". Derartige Gedankengänge hatte ich beim Gucken öfters. Es hat fast schon was von "Wo ist Walter?" -> "Wer ist gerade gefressen worden?"
Feast - ein lustiger Ratespaß für die ganze Familie.
Scheisse, bei CLOVERFIELD, einem Film aufgezogen wie ein HOME VIDEO erkennt man MEHR von dem Monster als von den Viechern in FEAST.
Fazit:
Für die ulkigen Ideen, Dialoge, Monster und das METTGUT (platzende Köppe, Amputationen, umherfliegende Monster Genitalien!) möchte ich dem Film eine 10/10 auf der "Monster/Mensch VS Film" Skala geben (was ca. 7/10 auf einer normalen Bewertungsskala macht) aber da ich mir den ganzen Film aufgrund der grottigen Inszenierung selbst zusammenreimen musste (ich habe versucht Screenshots von den Monstern zu machen damit ich wenigstens weiss wie die aussehen...ich habe es nicht geschaft!) 4/10...was GNÄDIG ist.